PEICHER Fußgängerschutzsysteme

Alle Infos zum Thema Fußgängerschutz bei US-Fahrzeugen.

 

PEICHERs Fußgängerschutzsysteme für US-Fahrzeuge.

PEICHER Automotive verfügt über eigens entwickelte Systeme, die dazu führen, dass gängige US-Fahrzeuge die Anforderungen gemäß Fußgängerschutzverordnung erfüllen und in Österreich, Schweiz und der Europäischen Union weiterhin zugelassen werden können. Im Folgenden finden Sie PEICHERs aktuell verfügbaren Fußgängerschutzsysteme. Darunter stehend finden Sie sämtliche Informationen zum Thema Fußgängerschutz im Allgemeinen.

Jetzt verfügbare Fußgängerschutzsysteme von PEICHER:

  • RAM 1500 Classic (DS, Gen. 4, 2009 – heute)
  • RAM 1500 (DT, Gen. 5, 2019 – heute)
  • Ford F-150 (Gen. 13, 2015 – 2020)
  • Ford F-150 RAPTOR (Gen. 2, 2017 – 2020)
  • GMC Sierra 1500 (Gen. 5, 2019 – heute)

In kürze verfügbare Fußgängerschutzsysteme von PEICHER:

  • Chevrolet Silverado 1500 (Gen. 4, 2019 – heute)
  • All-New Ford F-150 (Gen. 14, 2021)
  • RAM 1500 TRX (DT, Gen. 5, 2021)

Die PEICHER Fußgängerschutzsysteme finden auch in der Schweiz Anwendung, eignen sich im Vergleich zu Konkurrenzprodukten auch für RAM-Trucks ohne Luftfahrwerk und Modelle mit „normaler“ Motorhaube (sprich ohne „Sport-Motorhaube“) sowie für höhergelegte Fahrzeuge.

ANFRAGEN

 

Das Problem Fußgängerschutz.

Durch das Inkrafttreten der EU-Verordnung (EG) 78/2009 müssen nun sämtliche Fahrzeuge der Klassen M1 und N1 (auch N1G) entsprechende Anforderungen in Bezug auf den Schutz von Fußgängern erfüllen. Aus diesem Grund können Fahrzeuge, die über keinerlei Fußgängerschutznachweis verfügen – dazu zählen unter anderem sämtliche US-Importfahrzeuge (RAM-Trucks, Dodge, Ford USA, Shelby American, uvm.) – in Europa nicht mehr zugelassen werden. In einigen Ländern, wie zum Beispiel Deutschland, ist eine Zulassung im Sinne einer Ausnahmeregelung noch möglich. In Österreich und der Schweiz jedoch, muss der Fußgängerschutznachweis ausnahmslos erfüllt werden. Auch in den restlichen EU-Staaten werden die Ausnahmegenehmigungen früher oder später nicht mehr möglich sein.

Die amerikanischen Automobilkonzerne FCA North America (Stellantis), Ford und General Motors entwickeln und prüfen Ihre US-Modelle nicht entsprechend der europäischen Regularien, weswegen die hierzulande geforderten Fußgängerschutznachweise nicht vorhanden sind. Seitens der drei großen US-Konzerne besteht auch kein Interesse für die „wenigen“ Fahrzeuge, die nach Europa gehen, entsprechende Entwicklungskosten in die Hand zu nehmen.

Die Folgen dieser Verordnung sind für den US-Neuwagenimport fatal! Die österreichischen KFZ-Landesprüfstellen halten sich strikt an diese Verordnung, weswegen seit Februar 2020 auch keine neuen US-Cars mehr genehmigt und ausgeliefert werden können, wenn der Fußgängerschutz nicht nachgewiesen werden kann.

 

Die Lösung: Eigenentwicklungen von PEICHER.

Nachdem ab Februar 2020 die Fußgängerschutzverordnung in Österreich aktiv durchgesetzt wurde und mit dem Wissen, dass seitens der US-Fahrzeughersteller mit keinerlei Unterstützung zu rechnen ist, hat PEICHER Automotive schnellentschlossen entschieden, eigeninitiativ die gängigsten Fahrzeugmodelle entsprechend der Verordnung zu prüfen. PEICHER hat Neufahrzeuge der Marken RAM und Ford Crash Tests unterzogen und geprüft ob diese Fahrzeuge die Fußgängerschutzprüfung bestehen. Wie zu erwarten war bestehen diese hohen, massiv ausgeführten US-Pick-Up-Trucks die Prüfung nicht. Daraufhin hat PEICHER für die einzelnen Modelle, vollinhaltliche Fußgängerschutzlösungen entwickelt, womit das erforderliche Prüfverfahren positiv abgeschlossen werden kann.

Nun bietet PEICHER je nach Fahrzeugmodell unterschiedliche Anbauteile und Systeme an, mit denen die Fußgängerschutzprüfung bestanden und Nachweis zur Genehmigung erbracht werden kann. PEICHER verfügt nicht nur für mehrere US-Fahrzeuge entsprechende Systeme, sondern auch über Fußgängerschutzlösungen für höhergelegte Fahrzeuge.

 

Was ist Fußgängerschutz?

Der volle Wortlaut der Fußgängerschutzverordnung lautet: Verordnung (EG) Nr. 78/2009 über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen im Hinblick auf den Schutz von Fußgängern und anderen ungeschützten Verkehrsteilnehmern. In der Verordnung werden die Anforderungen an Konstruktion und Betrieb von Kraftfahrzeugen und Frontschutzsystemen der Klassen M1 und N1 festgelegt. Um die Zahl und die Schwere der Verletzungen zu verringern, die beim Aufprall auf die Frontpartie von Fahrzeugen entstehen, werden mit der Verordnung Anforderungen und Maßnahmen eingeführt, mit denen ein besserer Schutz von Fußgängern und anderen ungeschützten Verkehrsteilnehmern sichergestellt wird.

 

Wie kann man sich die Fußgängerschutzprüfung vorstellen?

Im Rahmen des Fußgängerschutzprüfverfahrens werden die Einschläge von Fußgängern in die Fahrzeugfront simuliert. Dabei werden über entsprechende Prüfkörper die Einschläge von Kindern sowie von Erwachsenen unter anderem an der Stoßstange und der Motorhaube eines Fahrzeuges überprüft.

 

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