Dodge Charger

"Familienauto" mit Schmalz!

Eine Limousine der Extraklasse.

Power, Komfort und Stil.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Modell Charger von einem Muscle-Car zu einer komfortablen Sportlimousine mit massenhaft Pferden unter der Haube. Einige Facetten des modernen Chargers erinnern an die glorreichen alten Muscle-Car-Zeiten, dennoch ist das im Jahr 2015 generalüberholte Modell ein technologisch fortschrittlicher Sedan. Das Fahrzeug wäre jedoch kein Dodge, wenn es nicht vor Kraft trotzen würde. "Unleash the Beast" ist der Slogan der amerikanischen Limousine, insbesondere bei den Topmodellen SRT 392 und SRT Hellcat trifft dieser Wortlaut die Thematik auf den Punkt - 717 PS treiben die Hellcat voran und 6,4-Liter Hubraum sind die Basis des 392.

  • Amerikas einziges viertüriges Muscle-Car
  • Adaptives Dämpfungssystem
  • Vier leistungsstarke Motoren
  • Mit Automatik- oder Schaltgetriebe
  • Mit Heck- oder Allradantrieb
  • Bis zu 717 PS Leistung

Fakten

max. Leistung
717 PS
max. Drehmoment
881 Nm
0-100 km/h
3,5 s
Höchstgeschwindigkeit
320 km/h
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Motorisierung

6,2-L SRT HEMI V8 Supercharged

Es ist einer der wohl spektakulärsten Motoren der Muscle-Car-Geschichte - der Supercharged 6,2-L HEMI V8 aus der SRT-Performance-Schmiede. Dieser Motor hat nicht nur mehr Hubraum als drei Kleinwagen zusammen, sondern auch einen Kompressor mit 2,4-Litern. Ergebnis des ominösen amerikanischen Ungetüms sind 717 PS und ein unfassbarer V8-Sound.

Leistung: 717 PS/527 kW
Drehmoment: 881 Nm
Kraftstoff: Benzin
Euronorm: Euro 6

Motorisierung

6,4-L SRT HEMI V8 (SRT 392)

Der SRT HEMI 392 ist der Hubraumstärke Motor der Dodge Produktpalette. Die Zahlen im Namen stehen bereits für diesen Hubraum - 392 Cubic-Inch, also 6,4-Liter. Resultat dieses Hubraummonsters sind ein unvergleichlicher V8-Sound und schier unendlicher Zug nach vorne.

Leistung: 492 PS / 382 kW
Drehmoment: 644 Nm
Kraftstoff: Benzin
Euronorm: Euro 6

Motorisierung

5,7-L HEMI V8

Der unter anderem aus dem RAM-Truck bekannte 5,7-L HEMI V8 bietet neben großer Leistung und viel Drehmoment auch einen äußerst moderaten und in den letzten Jahren optimierten Treibstoffverbrauch. Das Blubbern aus den Endrohren des Challengers gleicht der Perfektion und die 380 PS beweisen wie viel Power in diesem Fahrzeug steckt.

Leistung: 380 PS / 279 kW
Drehmoment: 556 Nm
Kraftstoff: Benzin
Euronorm: Euro 6

Motorisierung

3,6-L V6 Pentastar

Die Einsteigermodelle des Challengers sind mit dem 3,6-L V6 Pentastar ausgestattet, unter anderem auch der einzige Allrad-Challenger, der GT. Der Pentastar ist der kostengünstigste der drei Motoren, in der Anschaffung, wie auch im Betrieb. Mit 309 PS ist der V6 aber immer noch ein enorm kräftiger Motor der Fahrspaß garantiert.

Leistung: 309 PS / 227 kW
Drehmoment: 365 Nm
Kraftstoff: Benzin
Euronorm: Euro 6

Getriebe & Antriebsart

TorqueFlite Achtstufen-Automatikgetriebe

Mittlerweile bietet Dodge den Charger nur noch mit der Achtgang-Automatik an. Warum? Weil es sich schlicht und einfach um ein perfekt funktionierendes Getriebe mit schnellen und angenehmen Schaltvorgängen handelt. Probleme gibt es zudem keine. Erhältlich ist die Familien-Limousine mit Muscle-Car Genen außerdem mit Heck- und Allradantrieb.

Fakten:

• Angenehm und blitzschnell schaltendes Automatikgetriebe
• Schalten nahezu ohne Kraftflussunterbrechung
• Das Getriebe lernt Ihren Fahrstil und passt die Schaltvorgänge diesem an
• Mit Schaltwippen
• Mit Tip-Start- und Fernstart-Funktion

Modellgeschichte

Modellgeschichte

Die zweite Generation des Sedans

2011 wurde der Charger erneut komplett überarbeitet. Neben einem neuen Karosseriekörper zur Optimierung der Aerodynamik, der Änderung der hinteren Radläufe, einer flacheren Windschutzscheibe, einen neuen Kühlergrill sowie neue Scheinwerfer und Rückleuchten. Die Heckleuchte war von nun an, ähnlich der des Challengers, durchgehend über die gesamte Fahrzeugbreite. Auch der Innenraum wurde komplett überarbeitet. Der stärkste Motor des SRT8-Modells hatte nunmehr 6,4-Liter Hubraum und 477 PS. Im Jahr 2015 wurde der Charger einem erneuten, größeren Facelift unterzogen. Die Frontstoßstange, der Kühlergrill, die Scheinwerfer und das Heck wurden überarbeitet. Auch das Interieur wurde abermals optimiert. Ein neues Lenkrad, eine neue Instrumententafel sowie ein modernes Multimediasystem waren Bestandteil dieser Optimierung. Diverse Fahrassistenzsysteme und das neue Achtgang-Automatikgetriebe wurden ebenso verbaut. Neben den üblichen Modellen wurde erstmals eine 717 PS starke Version namens Hellcat verkauft.

Die erste Generation des Sedans

Im Jahr 2005 wurde der Dodge Charger neu entwickelt. Es war eine viertürige Limousine mit geringfügigen Ähnlichkeiten zu den alten Charger-Modellen. Insbesondere die Bezeichnungen R/T und Daytona erinnerten an alte Zeiten. Der Charger basierte, wie der Challenger, auf der Chrysler LX-Plattform. Zwischen den verschiedenen Modellen wurden zwei V6-Motoren sowie zwei V8-Motoren angeboten. Die Topversion, der SRT8, wurde von einem 431 PS starken 6,1-L HEMI V8 mit 569 Nm Drehmoment angetrieben.

Die Verwendung des Namens Charger

1975 wurde der Modellname Charger auf das bestehende und gänzlich unveränderte Modell Chrysler Cordoba übertragen. Man hoffte unter dem Namen Charger S/E eine verkaufsfördernde Maßnahme zu treffen. Des Weiteren wurde eine zweitürige Version des Dodge Coronet als Charger Coupe angeboten. Der Charger S/E wurde mit 5,2-L bzw. 6,6-L Achtzylinder-Motoren angeboten, der Charger Coupe mit Reihen-Sechszylinder. 1983-1987 wurde ein auf dem Dodge Omni basierendes Sportcoupe als Charger verkauft. Dieses Modell hatte keinen Zusammenhang mehr zu den ursprünglichen Modellen.

Die dritte Generation des Muscle-Cars

Nach diversen Umstrukturierungen im Chrysler-Konzern teilten sich die Modelle von Plymouth und Dodge ab 1971 nicht mehr bloß die Plattform, sondern ganze Modelle. Der Dodge Super Bee, welcher zwischen 1968 und 1970 noch die zweitürige Topversion des Coronet darstellte, wurde von nun an als Teil der Dodge Charger Serie verkauft. Die viertürigen Mittelklasse-Modelle wurden nun als Coronet und die zweitürigen als Charger verkauft. Aufgrund strengerer Umweltmaßnahmen und der Umstrukturierung vieler Hersteller war das 1971er Jahr der Anfang vom Ende der Muscle-Cars. Chrysler nahm unter anderem den 426 HEMI aus dem Programm. 1972 mussten weitere Maßnahmen aufgrund der Umweltauflagen getroffen werden. Außerdem wurde die Ausstattung des Chargers immer mehr die eines luxuriösen Coupes und immer weniger die eines Muscle-Cars. 1974 stellte man die Produktion des Dodge Chargers ein. Der Modellname wurde in den Folgejahren bereits wieder verwendet.

Die zweite Generation des Muscle-Cars

Bereits 1968 wurde eine Neuauflage des Chargers präsentiert. Die zweite Generation des Dodge-Modells war optisch als auch technisch schnittiger als der Vorgänger. Es war das erfolgreichste Modell der Charger-Muscle-Cars. 1969 gab es geringfügige Änderungen, wie die Teilung des Kühlergrills in der Mitte und die eckigen Rückleuchten anstatt der runden. Im Innenraum waren nunmehr auch Holz-Akzente und eine Lederausstattung erhältlich. Erstmals wurde neben den V8-Motoren ein Sechszylinder-Reihenmotor angeboten. Für die Nascar-Rennserie wurde eine auf 505 Stück limitierte Version namens Charger Daytona entwickelt. Erkennbar ist dieser legendäre Daytona an der langen keilförmigen Front und dem 60 cm hohen Heckspoiler. Der Daytona wurde zwar für die Straße verkauft, war aber für die Rennstrecke konzipiert, wodurch er, aufgrund der geschlossenen Front, bei zu geringer Geschwindigkeit überhitzte. 1970 wurde der Kühlergrill erneut durchgehend gestaltet. In den Topmodellen waren außerdem zum ersten Mal Kopfstützen für die hinteren Sitze vorhanden. Mit dem Charger Daytona konnte ein neuer Geschwindigkeitsrekord von 322,58 km/h aufgestellt werden. Dieser Rekord hielt bis 1983.

Die erste Generation des Muscle-Cars

Nach einer 1964 präsentierten Studie mit dem Namen Charger, welche auf dem damaligen Dodge Dart Modell basierte, wurde 1966 der erste "tatsächliche" Charger vorgestellt. Auf Basis des Dodge Coronet wurde der Charger entwickelt. Es ware einige Ähnlichkeiten zwischen dem beiden Modellen ersichtlich. Das Coupe hatte ein Fließheck, einen Kühlergrill, der sich über die gesamte Fahrzeugbreite erstreckte und untypischer Weise vier Einzelsitze, anstatt der durchgehenden Sitzbänke. Der Kunde hatte die Wahl aus drei verschiedenen V8-Motoren zu wählen. Im Jahr 1967 wurden einige technische Optimierungen vorgenommen, wobei auch die Optik leicht verändert wurde, vor allem durch Zierleisten und Logos. Außerdem wurden die Einzelsitze hinten durch eine Rücksitzbank ausgetauscht. Abermals standen drei V8-Motoren zur Auswahl, lediglich der HEMI ist verblieben, zwei der Motoren waren neu im Programm, darunter auch der Magnum-V8. Im Herbst desselben Jahres erschien der Charger mit völlig neuer Karosserie, die Technik blieb weitestgehend gleich. Der Kühlergrill wurde tiefer gesetzt, die Seitenlinie wurde geschwungen, das Interieur wurde vollkommen überarbeitet und optional war ein Vinyldach erhältlich.