Dodge Challenger

Für immer bösartig!

Das moderne Muscle-Car im Retro-Style.

Leistung, Drehmoment und ein Augenschmaus.

Im Jahr 2014 wurde die dritte Generation des Dodge Challengers neu aufgerollt und der Öffentlichkeit präsentiert. Es ist eines der wenigen klassisch gebliebenen Modelle am weltweiten Fahrzeugmarkt. Seither erstrahlt der Retro-Look-Sportwagen in neuer Schönheit. Neben der klassischen Optik ist dieses Modell insbesondere für gewaltige Leistungsdaten und maximaler Performance bekannt. Die verschiedenen Trims des Challengers unterscheiden sich vor allem durch die Motorisierung. Insgesamt bietet Dodge das Modell mit vier verschiedenen Motoren an. Die Einsteigermodelle werden mit einem 3,6-L V6 ausgeliefert, wohingegen die Topmodelle über bestialische Motoren, wie den 6,2-L V8 Kompressor, verfügen. Dodge bleibt mit dem Challenger seiner Linie treu und "pfeift" auf Downsizing.

  • klassischer Retro-Look
  • Modernes Fahrwerk mit adaptiver Dämpfung
  • vier verschiedene Motoren
  • Mit Automatik- oder Schaltgetriebe
  • Bis zu 852 PS Leistung*
  • Schnellstes Serienfahrzeug von 0-100 km/h*

* betrifft das limitierte Sondermodell Demon

Fakten

max. Leistung
852 PS
max. Drehmoment
1.044 Nm
0-100 km/h
2,3 s
Höchstgeschwindigkeit
320 km/h
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Motorisierung

6,2-L SRT HEMI V8 Supercharged

Es ist einer der wohl spektakulärsten Motoren der Muscle-Car-Geschichte - der Supercharged 6,2-L HEMI V8 aus der SRT-Performance-Schmiede. Dieser Motor hat nicht nur mehr Hubraum als drei Kleinwagen zusammen, sondern auch einen Kompressor mit 2,4-Litern. Ergebnis des ominösen amerikanischen Ungetüms sind 717 PS und ein unfassbarer V8-Sound.

Leistung: 717 PS/527 kW
Drehmoment: 881 Nm
Kraftstoff: Benzin
Euronorm: Euro 6

Motorisierung

6,4-L SRT HEMI V8 (SRT 392)

Der SRT HEMI 392 ist der Hubraumstärke Motor der Dodge Produktpalette. Die Zahlen im Namen stehen bereits für diesen Hubraum - 392 Cubic-Inch, also 6,4-Liter. Resultat dieses Hubraummonsters sind ein unvergleichlicher V8-Sound und schier unendlicher Zug nach vorne.

Leistung: 492 PS / 382 kW
Drehmoment: 644 Nm
Kraftstoff: Benzin
Euronorm: Euro 6

Motorisierung

5,7-L HEMI V8

Der unter anderem aus dem RAM-Truck bekannte 5,7-L HEMI V8 bietet neben großer Leistung und viel Drehmoment auch einen äußerst moderaten und in den letzten Jahren optimierten Treibstoffverbrauch. Das Blubbern aus den Endrohren des Challengers gleicht der Perfektion und die 380 PS beweisen wie viel Power in diesem Fahrzeug steckt.

Leistung: 380 PS / 279 kW
Drehmoment: 556 Nm
Kraftstoff: Benzin
Euronorm: Euro 6

Motorisierung

3,6-L V6 Pentastar

Die Einsteigermodelle des Challengers sind mit dem 3,6-L V6 Pentastar ausgestattet, unter anderem auch der einzige Allrad-Challenger, der GT. Der Pentastar ist der kostengünstigste der drei Motoren, in der Anschaffung, wie auch im Betrieb. Mit 309 PS ist der V6 aber immer noch ein enorm kräftiger Motor der Fahrspaß garantiert.

Leistung: 309 PS / 227 kW
Drehmoment: 365 Nm
Kraftstoff: Benzin
Euronorm: Euro 6

Getriebe & Antriebsart

TorqueFlite Achtstufen-Automatikgetriebe

Eine moderne und ausgereifte Achtstufen-Automatik aus dem Hause ZF - das TorqueFlite Automatikgetriebe. Sanfte und blitzschnelle Schaltvorgänge zeichnen dieses Getriebe aus, genauso wie der daraus resultierende gute Vortrieb und die Zuverlässigkeit. Der Standard-Antrieb für den Dodge Challenger ist der Heckantrieb. Mittlerweile hat Dodge auch einen Allrad-Challenger, den GT, im Programm. Dieser hat die nützliche Funktion der Vorderachsentkoppelung, wodurch man neben den Vorteilen des Allradantriebes auch Fahrspaß mit reinem Hinterradantrieb genießen kann.

Fakten:

• Angenehm und blitzschnell schaltendes Automatikgetriebe
• Schalten nahezu ohne Kraftflussunterbrechung
• Das Getriebe lernt Ihren Fahrstil und passt die Schaltvorgänge diesem an
• Mit Schaltwippen
• Mit Tip-Start- und Fernstart-Funktion

Getriebe & Antriebsart

Tremec Sechsgang-Schaltgetriebe

Das Sechsgang-Schaltgetriebe steht für optimierte Performance. Das knackige und blitzschnelle Schalten per Hand sorgt für ein Rennstrecken-Feeling, das mit einem Automatikgetriebe schwer zu erreichen ist.

Fakten:

• Knackiges Schalten per Hand
• Erhältlich für die Topmodelle

Modellgeschichte

Modellgeschichte

Die dritte Generation

2008 wurde ein "echter" neuer Dodge Challenger vorgestellt. Dieser basierte auf der LX-Plattform von Chrysler und war mit einem 6,1-L HEMI V8 Motor sowie einem Fünfgang-Automatikgetriebe ausgestattet. Optisch setzte man auf Retro-Look und man erinnerte an die ersten Modelle. Im ersten Produktionsjahr der dritten Generation gab es ausschließlich das Modell SRT8 mit oben genannten Motor. Ab 2006 wurde der Challenger auch mit V6 und Schaltgetriebe angeboten. Ab dem Jahr 2011 wurde der SRT8 mit einem 6,4-L HEMI V8 angeboten. 2012 wurde erstmals ein adaptives Fahrwerk eingesetzt mit dem per Knopfdruck die Dämpferabstimmung variiert werden konnte. Im Sommer 2014 wurde der Challenger einer großen Modellpflege unterzogen. Als Retro-Vorbild wurde nicht weiter das 1970er Modell, sondern das 1971er herangezogen, dies führte unter anderem zu einer Adaption der Karrosserie und des Innenraums. Seither werden die Motoren, 3,6-L V6 Pentastar, 5,7-L HEMI V8 und 6,4-L HEMI SRT V8 verwendet. Sahnehäubchen der Modellpflege ist der neue Trim, Dodge Challenger Hellcat, in dem erstmals ein Kompressor eingesetzt wird. Dieses Topmodell leistet unfassbare 717 PS. Seit 2015 wird neben dem Sechsgang-Schaltgetriebe eine Achtgang-Automatik angeboten.

Die zweite Generation

Ab 1978 wurde der in die USA importierte Mitsubishi Sapporo mit dem Namen Challenger getauft und als solcher verkauft. Auch diese zweite Generation war ein Coupe mit Hardtop, wurde jedoch von einem Vierzylinder Motor angetrieben. Auf Wunsch gab es einen etwas stärkeren 2,6-L Vierzylinder, welcher auch von Mitsubishi stammte.

Die erste Generation

Der erste Dodge Challenger wurde 1970 eingeführt und wurde als kompaktes Sportcoupe, ein sogenanntes Pony Car, ausgeführt. Das erste Challenger-Modell basierte auf dem Plymouth Barracuda. Bereits im ersten Produktionsjahr wurde der Challenger gut verkauft, jedoch wurde er zu einer Zeit präsentiert, zu der die Gattung Pony Cars vor dem Aus standen. Nach lediglich fünf Jahren wurde die Produktion des Challengers eingestellt. Den Challenger gab es als Sportcoupe mit Hardtop sowie als Cabriolet. Die Modellnamen und Motorisierungen variierten stark mit dem Laufe der Zeit. Zu Beginn gab es ein Basismodell und die Topversion R/T. Optional konnten diese beiden Modelle als SE-Version mit Ledersitzen, Vinyldach und kleiner Heckscheibe bestellt werden. Außerdem war 1970 ein sogenanntes T/A-Modell erhältlich. Dieses war eine Spezialauflage für die Trans-Am-Serie mit 5,6-L V8 Motor, drei Doppelvergasern, einer Glasfasermotorhaube mit überdimensionaler Lufthutze und Sidepipes. 1972 wurde das R/T Modell gestrichen und durch die Version Rallye ersetzt. Die Optik des Challengers blieb über die Jahre weitestgehend gleich, wobei die 1970er und 1971er Modelle einen eingezogenen Kühlergrill hatten, die 1971er mit Mittelsteg. Ab 1972 befand sich der Kühlergrill auf derselben Höhe wie die Scheinwerfer. 1970 reichte die Rückleuchte über die gesamte Fahrzeugbreite, 1971 wurde diese mittig durch das Nummernschild getrennt und ab 1972 wurden vier einzelne Rückleuchten verbaut.