Shelbys Prachtstück

…Soundcheck des neuen Shelby GT350.

Das schönste an einem Familienbetrieb ist es, die Freude zur Arbeit mit der Familie zu teilen.

Robin Peicher mit dem neuen Shelby GT350.

Genießt den Sound dieses unbeschreiblichen Wagens…

Möglich wird dieser Sound durch die besondere Gestaltung der Kurbelwelle, Flat Plane genannt. Der Ausdruck Flat Plane bezieht sich auf die Art der Kröpfung der Kurbelwelle, welche in diesem Fall so ausfällt, dass der Hubversatz 180° beträgt. Ein solcher Hubversatz benötigt keine derart großen Ausgleichsgewichte, wie zum Beispiel eine Cross Plane Kurbelwelle (unten stehend erklärt), woraus ein besseres Ansprechverhalten und eine wesentlich höhere Drehzahl resultiert. Im Falle des Shelbys dreht der Motor über 8.200 Umdrehungen pro Minute. Des Weiteren ist die Zündreihenfolge bei dieser Kurbelwellenart vorteilhafter, da sich die Zylinderbänke immer mit dem Zündvorgang abwechseln.

Die Vorteile der zweiten Kurbelwellenart, Cross Plane, liegen vor allem in der besonderen Laufruhe und dem hohen Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen. Cross Plane Kurbelwellen sind, aufgrund dieser beiden Vorteile, die gängigsten im V8 Business. Eine Cross Plane Kurbelwelle erkennt man an den um 90° versetzten Hubzapfen. Wenn diese Kurbelwelle frontal betrachtet wird erkennt man ein Kreuz. Bei Cross Plane V8 Motoren hingegen wechselt die Zündreihenfolge ungleichmäßig zwischen den Zylinderbänken, was übrigens zu dem charakteristischen V8 Blubbern führt.

 

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